Macarons Grundrezept

Lange musste ich nicht überlegen, was ich als erstes auf meinem Blog posten sollte: ESSEN. Am besten gleich Macarons. Mein absolutes Lieblingsrezept und Geburtstags-Geschenk-Dauerbrenner 🙂

Wenn es bei euch nicht gleich beim ersten oder zehnten Mal klappt, keine Sorge ;P Ich habe auch eine Weile gebraucht, bis sie einigermaßen vorzeigbar waren. Aber die Zeit und Mühe haben sich gelohnt!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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ZUTATEN (für 24 Hälften)

50g gemahlene Mandeln   /   50g Puderzucker   /   30g Eiweiß (mindestens einen Tag alt)   /   13g Zucker   /   1 Prise Salz   /   Lebensmittelfarbe (Paste oder Pulver)

ZUBEREITUNG

1 / Die Eier trennen und über Nacht zugedeckt in den Kühlschrank stellen.

2 / Puderzucker  und gemahlene Mandeln gründlich sieben und miteinander vermengen. Es dürfen keine Klümpchen oder grobe Stücke mehr übrig sein! Dieser Schritt ist sehr wichtig, damit du nachher eine glatte und homogene Teigmasse hast.

3 / Die Prise Salz zum Eiweiß geben und mit dem Handrührgerät steif schlagen. Danach den Zucker dazugeben und fleißig weiterrühren.

4 / Jetzt kommt der schwierigste Teil: du gibst die Hälfte der Mandeln und des Puderzuckers zu dem Eiweiß und vermischst es ganz vorsichtig. Jetzt kommt noch die zweite Hälfte dazu. An diesem Punkt kannst du auch die Farbe hinzugeben. (Ich benutze am liebsten Farbpulver oder -paste! Sie machen den Teig nicht noch feuchter, als er schon ist.) Das Schwierige daran: die perfekte Teig-Konsistenz hinzubekommen!

Perfekt: Er sollte schön glänzen und sobald du aufgehört hast zu rühren, langsam wieder in seine glatte Ausgangsform fließen.

Zu flüssig: Falls der Teig zu flüssig ist, hast du ihn zu stark bearbeitet. Deine Macarons werden dir förmlich wegfließen und nicht so schön aufgehen.

Zu fest: In diesem Fall hast du ihn zu wenig bearbeitet. Wenn du deine Macarons formst, wird man auch nach dem Backen Spuren und Rillen von deiner Spritztülle sehen.

5 / Gib den fertigen Teig in deine Spritztülle. Am besten geht das, wenn du sie über ein hohes Gefäß stülpst. (Ich benutze meistens einfach einen kleinen Gefrierbeutel und schneide die unterste Ecke ab. Funktioniert perfekt und macht keine Sauerei :)) Spritz die Macarons nun in kleine, gleichmäßige Kreise und lasst genügend Abstand zwischen ihnen!

6 / Klopf vorsichtig unten auf dein Backblech mit den Macarons, um alle Luftbläschen aus dem Teig zu bekommen. Sonst reißen sie beim Backen ein! Du kannst auch einen Zahnstocher nehmen um alle restlichen Bläschen platzen zu lassen und um kleinere Korrekturen vorzunehmen.

7 / Nun die Macarons mindestens eine Stunde trocknen lassen! (Dieser Schritt hängt mit der Luftfeuchtigkeit zusammen. Wenn es draußen zum Beispiel regnet, dauert es länger bis die Macarons trocken genug sind um das typische Häubchen beim Backen bilden zu können.)

8 / Heize deinen Backofen auf 140 Grad Umluft vor und backe die Macarons etwa 15-20 Minuten aus. Nach ein paar Minuten solltest du den Backofen kurz öffnen, damit überschüssige Feuchtigkeit entweichen kann.

9 / Jetzt müssen die Macarons nur noch abkühlen und können dann mit deiner Lieblingscreme befüllt werden! Ein leckeres Rezept dazu findest du hier!

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